Depression

Pression = Druck, Nötigung, Zwang

De = Vorsilbe & steht für weg

Depression = Wegdrücken

Was drücke ich weg? Jeden Tag etwas Anderes? Welche Sehnsucht? Welches Gefühl? Welche Angst (auch Gefühl)?

Jeden Tag schaffte ich, mein Leben lang, irgend ein Gefühl in meinen Gefühlsspeicher. Ich sprach meine Sehnsucht nicht aus. Ich versteckte meine Gefühle um keine Unruhe zu verbreiten. Wichtig war mir oft meine Außenwirkung. Ich hatte Angst mit meinem Gefühl und meiner Sehnsucht (einem oder meinen Mitmenschen) ein unangenehmes Gefühl zu machen. Kreislauf in die Traurigkeit könnte man es nennen.

Seit dem ich meine Gefühle liebevoll und deutlich ausspreche, manchmal für mich selbst auch aufschreibe, verändert sich meine Welt. Meine Sehnsucht verleugne ich nicht mehr, wie soll sie sich sonst erfüllen.

Als mir das Wort „Depression“ & seine Bedeutung richtig bewußt wurde, veränderte ich selbst mein Leben.

Ich räumte meinen Gefühlsspeicher auf bzw. aus! Ich lies alles raus, Wut, Trauer, Angst, Frust, Lust…. Natürlich nicht an einem Tag, da wäre ich vermutlich gestorben. Hauptsächlich „natürlich“ an der Lust 😉 . Nein es war ein Prozeß in dem ich jedes Gefühl, ob beim Trinken, Tanzen, Essen, Beruf, immer bewußter zulassen konnte. Ich habe es aufgeschrieben, im Körper gefühlt & liebevoll ausgesprochen. Es war der Weg in meine Freiheit. Der Druck war weg & mein Lächeln zurück.

Es ist manchmal schwer alles zu sagen & alles zu zeigen aber es ist hundert mal schwerer ALLES weg zu drücken. Es kommen ein paar wundervolle Erfahrungen dabei raus, ALLES zu zeigen.

Und welche Gefühle drückst Du so weg & versteckst sie vor der Welt?

An dem Tag, an dem wir den Mut haben unsere Gefühle und Sehnsucht zu zeigen; barmherzig & nachsichtig sind um auf die Gefühle und Sehnsucht Anderer einzugehen; an dem Tag nähern wir uns dem Frieden.

In Liebe an die Welt

 

PS: Und mal richtig traurig sein & weinen will auch gelernt und erlaubt sein!

 

Vorurteile ein bewegender Kurzfilm

Dieser wert-volle Film bekommt einen Platz auf meiner Internetseite. Denn er hat mich so sehr berührt, dass mir beim ersten Sehen/Hören die Tränen liefen.

In diesen 8 Minuten wird deutlich, wie Menschen in Schmerz, Angst & Trauer gefangen sind und evtl. auch gefangen bleiben. Jeder dieser Menschen hat ein Leben mit gewissen Gegebenheiten, dennoch entsteht der Großteil der Schmerzen nicht aus den aktuellen Lebensumständen, sondern aus der mangelnden Kommunikation, der Verurteilung, der eigenen Phantasie und Denkgewohnheiten.

Nicht nur bei so gravierenden Lebenssituationen schaffen wir uns, mit diesem angelernten Verhalten, ein unatraktives Lebensumfeld. Sondern auch in hunderten kleinen Situationen jede Woche.

Du bist auf der Suche raus aus dieser Art von Teufelskreisen. Ich kann Dir ein paar Türen aufzeigen. Sie zu benutzen und den Mut haben durch eine der Türen zu gehen bleibt deine Verantwortung. Es ist sogar einfach und nicht kompliziert.

Und so verpasst DU weiterhin regelmäßig große Chancen in deinem Leben glücklicher und zufriedener zu sein!

Wer hat Dir eigentlich die ganzen Schubkästen in deinen Kopf genagelt? Magst Du diesen Schrank im Kopf mit all seinen Beschränkungen umgestalten/entfernen/aussortieren?

Wir leiden sogar unter Urteilen, die gar kein anderer Mensch über uns fällt. Unser „automatisierte“ Verstand bastelt sich diese „Schein-„Urteile über uns auch noch selbst. Solange dein Verstand noch nicht dein Verbündeter ist, solange steht er Dir mit seinen lieblosen Hirngespinsten permanent im Weg.

Stelle dir einfach nur vor, was aus dem Pärchen im Zug hätte werden können. Oder wie entspannt die Mütter und der Opa auf dem Spielplatz sein könnten, wenn Sie nur die Wahreit kennen würden anstatt sich mit ihren eigenen Phantasien zu ermüden.

Herzliche Grüße

Eric

PS: Danke für deine Aufmerksamkeit.