Fesseln & Zuneigung

Ein Thema was irgendwie alle Menschen im Laufe des Lebens berührt, ist die Liebe zwischen Mann und Frau.

Wobei unter dem Wort Liebe bei jedem Leser vollkommen verschiedene Erlebnisse & Gefühle ausgelöst werden.

Das ist ja das komplizierte an Worten. Jedes Wort löst unterschiedliche Bilder, Verbindungen in den Köpfen aus.

Ich versuche es trotzdem auf dem Weg.

Ist unser Leben frei? Oder sind wirklich in jeder Ecke diese gesellschaftlichen Zwänge/Regeln/Normen/Gesetze/Bedingungen.

Die Zuneigung zwischen Mann und Frau ist ein Paradebeispiel.

Oft zwängt sich mir der Eindruck auf, ich bin im Zentrum eines Massenwahnsinns geboren.

Ich frage mich: Wo hat diese ganze Lieblosigkeit und diese Unzufriedenheit der Gesellschaft ihre Wurzeln? Ich meine die Basis dafür, dass man sich mit Äußerlichkeiten permanent vom Inneren ablenken muss. Also Männer mit Autos und Frauen mit Schuhen und gemeinsam mit Vorzeigehaus und Vorzeigekindern und Vorzeigejob und Vorzeige…. Ich bin sicher diese Mann/Frau Kiste ist eine fette Ursache davon.

Jeder Mensch ob Mann oder Frau spürt, dass es vom anderen Geschlecht mehr als einen Menschen gibt, den Mann oder Frau mehr als nur nett findet.

Die Bedingung vieler Beziehungen ist aber: Mann und Frau dürfen nur jeweils einen Partner Lieben. Denn wenn man einen weiteren Menschen auch mag ist die eigene Beziehung tot, denn es gibt nur eine „wahre“ Liebe. So steht es zumindest bei Aschenputtel geschrieben.

Wer hat uns diesen Schmarrn eigentlich in unser Hirn genagelt? Das Herz tickt da doch sowieso anders. Es sagt Dir doch schon, bei manchen Menschen, vom ersten Augenblick an, dass man in Resonanz ist. Oder?

Wenn Mann oder Frau einen weiteren Menschen mag oder gar lieb gewinnt, ist dann der vorherige Mensch wirklich nichts mehr wert? Können nicht zwei Menschen wertvoll & liebenswert sein? Oder drei oder viele?

Schon Kinder sagen, wenn Du mein Freund bist, dann darfst Du nicht Freund von xy sein.

Wie bekloppt ist das? Von wem kopieren/adaptieren das unsere Kinder?

Solange wir nicht einmal in dem Bereich zwischen Mann und Frau es schaffen frei zu sein, solange müssen wir uns über irre Gesetze, Schuldgeldsystem, Regierung und alle anderen Dinge keine Gedanken machen!

Denn dieser Bedingungsirrsinn aus dieser Beziehung, ist mit die Basis für jedes andere Übel auf diesem Planeten.

Ein richtiger Mensch hat keine Angst, dass ein geliebter Mensch ihm weg läuft. Sondern lässt dem geliebten Mensch viel Freiraum. Er freut sich von Herzen über die Momente, in denen der geliebte Mensch wieder oder überhaupt bei ihm ist.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich viele in Ihrer Partneschaft mehr auf den Wecker gehen als sich aneinander zu erfreuen.

Mag das am vielen Freiraum liegen? Oder nehmen die Bedingungen, Erwartungen und Regeln ein wenig die Luft und verursachen Schnappatmung? Es führt doch mindestens zu ein bisschen Verbitterung & Unzufriedenheit. Damit verschwindet dann nach und nach auch noch das Sexleben. Zumindest das zuvor gemeinsame. Naja Männer bezahlen dafür irgendwo und Frauen lesen Shades of Grey und spielen unter der Decke beim lesen…. Naja egal!

Führst du auch eine Beziehung (BEDINGUNGSGEMEINSCHAFT)? Wo klar geregelt ist was Du und dein Partner darf? Es Erwartungen an Dich gibt?

Und so erziehen wir die nächste Generation an Kindern, denen wir auch wieder erzählen man kann nur einen Menschen lieb haben. Dann trifft Papa oder Mama jemanden und schon ist das Theater groß.

Und damit man sich nicht eingestehen muss, dass an dem Expartner doch ganz viele nette Eigenschaften waren, wird der nächste in den Himmel gehoben und der Ex gehasst. Was ja nichts anderes ist, als das man die Liebe so weit verzerrt bis sie sich wie Hass anfühlt. Denn wer will sich schon eingestehen, dass er den Expartner auch noch lieb hat.

Und welcher neue Partner möchte das denn bitte hören…

Also weiter machen und immer schön dran denken:

„Du darfst als Frau nur einen Mann lieben und Zuneigung zeigen und umgedreht genauso!“

Alles andere ist lug und betrug. Oder veralbern wir uns ein bisschen mit der althergebrachten Variante der so gepriesenen Treue? Warum ist den die Treue so wichtig?

TREUE IST DAS MEDIKAMENT GEGEN DIE ANGST! Die Angst, dass man nicht gut genug ist. Die Angst, dass man allein ist. Die Angst, den Anderen zu verlieren. Die Angst…. DAFÜR IST TREUE. Einfach um die Angst im Käfig zu halten! Scheibenkleister ist nur, dass die Angst trotzdem IMMER da ist. Und irgendwann kommt der Teufel und macht der Angst das Schloss vom Käfig auf.

Ich als Mann würde gern mehreren Frauen meine Zuneigung zeigen dürfen. Ohne dass ich sofort unterstellt bekomme jede Frau verführen zu wollen, jede heiraten zu wollen und mit jeder Kinder haben zu wollen. Aber dieses alte Muster ist gut verankert im Kollektiv. Und somit ist jeder Flirt, jedes Kompliment und jedes Geschenk ein Spagat.

Ich liebe meine Frau für ihr Wesen und eine andere Frau für ihr anderes Wesen und noch eine andere Frau für ihr noch anderes Wesen und noch eine andere und noch eine … Zum Glück muss ich sie nicht alle begatten und versorgen nur weil ich sie sehr gern habe! Ich muss es ja auch nicht jeder Frau sagen. Das wäre ja gegen die Regeln der zufriedenen, glücklichen, ausgeglichenen, liebevollen, toleranten Gesellschaft.

In diesem Sinne eine von Liebe & Freiheit erfüllte Woche

YON

Albert Einstein soll einmal gesagt haben:

Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten“

Mann und Frau haben sich seit hunderten von Jahren die Treue geschworen! Die Ergebnisse waren zwar nicht immer exakt die Gleichen doch extrem ähnlich. Ich sag ja wir sind Wahnsinnige. Aber kommt lasst es uns ein bisschen schön reden.
„Fesseln“ interessanter Titel 😉

 

MUT: Beobachter, Veränderer, lebendiger Mensch

Was ermöglicht uns Frieden und positive Veränderungen?

Es sind in meiner Wahrnehmung zwei wesentliche Dinge (neben Geduld, Ausdauer, Fleiß, Zuversicht  und vielen anderen Eigenschaften):

  1. Etwas friedlich beobachten können aus allen Perspektiven. Dabei etwas erkennen, annehmen um es dann mit Phantasie und Kreativität zu nutzen oder zu ändern. BEOBACHTER SEIN! Ohne ein Teil der Beobachtung zu verleugnen oder zu ignorieren. Evtl. weil der Teil unantraktiv oder beängstigend ist.
  2. Mut nach der Erkenntnis auch liebevoll zu handeln oder etwas zu verändern bzw. tun. MUTIG SEIN!

Natürlich kommen dann noch die anderen Gewohnheiten die uns einfangen & fesseln.

Wir brauchen oft Andere die uns bestätigen oder sogar mitmachen. Das kennen wir aus der Schule. Der Lehrer sagt es ist gut und andere Kinder machen mit.

Auch dieses bremmsende Muster abzulegen erfordert einfach nur eins. MUT. Und man muss es vorher an sich und anderen Menschen beobachtet haben.

Letztendlich sind wir durch unsere Erziehung, Verbildung, Indoktrinierung eines ganz besonders geworden.

MUTLOS

Habt MUT zum Leben, MUT zur Liebe, MUT zur friedlichen Veränderung, MUT Ja zu sagen, MUT nein zu sagen, MUT zu geben, MUT zu nehmen, MUT das zu tun was DU für richtig hälst, MUT zu Vergeben, MUT zu Verzeihen, MUT es nochmal zu versuchen, MUT zu singen, MUT zu tanzen, MUT nicht zu gefallen, MUT unbequem zu sein…

Bei Ausgrabungen hat man in Stein geschlagen etwas gefunden:

„Die Masse irrt sich“

Selbst wenn wir etwas für uns erkannt haben ist immer eines das Wichtigste!

MUT ES ZU ÄNDERN UND DAFÜR ETWAS ZU TUN (oft unbequem)

 

LG Yon

Ein Typ der recht MUTIG ist, nachdem er für sich etwas erkannt hat ist Xavier Naidoo. Er steht in seiner KRAFT und in der Unendlichkeit.

Er bringt seine Wahrnehmung in eine Form mal so und mal so: