Der Kreis des Lebens

Da ist ein Polizist Peter, nachdem er viele Jahre als Gesetzeshüter arbeitet, war er nun Verletzungsbedingt länger zu Hause. Dienstunfall. Dabei hatte er Zeit sich über seinen Job Gedanken zu machen. Ihn stört es schon längere Zeit, dass er die Gesetze, welche er überwachen soll teilweise überhaupt nicht versteht. Es sind so viele das selbst die Anwälte aufgeteilt sind in Spezialisten für jeden Fachbereich. In den Fachbereichen ist man sich allerdings nicht immer einig. Wie soll man so etwas dann hüten? Polizist Peter wundert sich auch warum Gesetze permanent geändert werden. Bereinigt werden. Er steigt tief in die Materie ein, denn er hat jetzt Zeit. Ihm erscheint das sogenannte Recht als purer Wahnsinn. Er kommt vom Handelsrecht seines Landes in das alte Seerecht und von dort kommt er in das kanonische Recht (Kirchenrecht). Irgendwie hängt das alles zusammen, aber er hat keine Chance zu erkennen wie. Er erkennt nur EINS. Kein Mensch kann durch das Leben gehen ohne gegen irgend ein Recht zu verstoßen. Zumal ja das Recht so komplex ist, dass kein Mensch es ALLEINE verstehen kann. Wenn Menschen das Recht aber nicht verstehen können, wie kann es dann rechtens sein? Er zweifelt! Was schützt er denn eigentlich jeden Tag? Die Menschen oder den Wahnsinn? Er weis es nicht mehr. Er ist traurig. Geht aber trotzdem wieder zurück in den Dienst. nützt ja nichts. Er muss ja seinen Job machen.

Peter der Polizist hat einen Freund Jens. Jens arbeitet in einer LebensmittelFABRIK. Jens sieht täglich welche Chemikalien aus großen Plastikbehältern in diese Mischungen gekippt werden, welche dann am Ende als hübsch verpackte Nahrung in die Supermärkte kommt. Er isst so etwas schon lange selbst nicht mehr. Er geht trotzdem jeden Tag zu seiner Arbeit und ist traurig darüber das andere Menschen dieses Zeug essen. Es nützt ja nichts er muss ja seinen Job machen. Jens hat jetzt einen Garten und pflanzt ein paar Dinge selbst oder kauft bei seinem Kumpel Fritz der ist Bauer.

Der Landwirt Fritz ist nachdenklich weil die Bienen von seinem Bruder alle sterben. In den letzten Jahren ganz extrem. Ob das wohl mit dem neuen Düngemittel oder Pestiziden die er spritzt zusammenhängt. Er hat gar kein gutes Gefühl bei dem Zeug. Aber es ist halt Preiswert und er hat Druck. Am Ende muss es bei Fritz für die Leasingrate vom Traktor reichen, die Rate für den Hof und die Kinder kosten auch Geld. Er kann sich keinen Ernteausfall leisten. Was ist eigentlich mit der Bren geworden, die früher verwendet wurde. Er hat gelesen das in Frankreich der Anbau von Brennesseln jetzt sogar verboten wurde. Warum? Er fährt auf das Feld und stellt die Spritze an und sprüht. Er sieht seinen Bruder wieder einen Wagen sauber machen in dem eigentlich mal Bienenvölker waren. Er ist traurig ihm blutet das Herz aber er muss halt seinen Job machen. 

Der Bruder vom Bauer Fritz der die Bienen als Hobby hat ist Anton. Anton ist im Hauptberuf Bankkaufmann. Inzwischen leitet er ein kleine Filiale. Er ist gerade ziemlich traurig, dass seine ehemalige Schulfreundin Franzi ihr Haus Zwangsverkaufen muss. Sie kann nachdem ihr Mann einen Unfall hatte nicht mehr die Rate bezahlen. Ihm geht es nicht gut, denn Anton weis woher das Geld für das Haus kam. Seine Bank schafft es aus dem nichts. Die Bilanz wird verlängert die Schuld & das neue Geld entsteht, dann landet das Geld (verpackt als Darlehen) auf dem Konto um etwas zu kaufen und muss mit Zins zurück gezahlt werden. Franzi hat durch die Zinsen schon mehr zurück gezahlt als sie ursprünglich als Darlehen von der Bank bekommen hat. Allerdings ist immer noch eine Restschuld vorhanden. Anton ist traurig und denkt immer an die Zeit in seiner Jugend zurück. Er und Franzi waren mal einen Sommer ein Paar. Es war ein schöner Sommer. Er ist traurig und geht wieder in die Bank. Er muss ja seinen Job machen.

Anton redet Abends mit seiner Frau Sabine. Sabine ist Ärztin. Sie sagt ihm er soll das nicht so tragisch sehen. Das Leben ist halt nicht immer gerecht. Sabine hat selbst andere Sorgen. Sie ist genervt von der Krankenkasse. Ihr wurde wieder das Budget gekürzt. Sie kotzt es an, dass Sie mehr mit dem Abrechnen bei den Kassen zu tun hat, als sie Zeit für ihre Patienten hat. Außerdem ist sie darüber nachdenklich, ob sie das Angebot von dem Pharmavertreter annehmen soll, sein Präparat häufiger zu verschreiben. Sie könnte dann mit ihrem Mann mal ein paar Tage ein hübsche Reise bekommen. Irgendwie hat sie dabei aber auch gleichzeitig so ein unbehagliches Gefühl. Sie ließt gerade das Kräuterbuch von Oma. Sie hat es gefunden als sie die Wohnung ausgeräumt haben. Seit dem Sabine ihre Oma sterben sah ist für Sabine sowieso alles etwas anders. Sie selbst nimmt ja gar keine Medikamente mehr. Sie überlegt ob sie den Sprung zur Alternativmedizin vollziehen soll. Was werden die Patienten und Kollegen davon halten? Finanziell wird das bestimmt auch eng. Sie wird erstmal weiter machen wie immer. Ist ja nur ein Job, für den sie noch dazu lang studiert hat. Naja, sie legt ihr Buch weg und freut sich auf das Treffen mit Frank morgen.

Frank ist Anwalt und hilft Sabine gerne bei Streit mit Kassen und Patientenklagen. Er sieht den täglichen Wahnsinn und Streit zwischen den Menschen. Er fragt sich warum Menschen wegen jeder Kleinigkeit seine Hilfe als Anwalt in Anspruch nehmen. Er verdient zwar recht gut, allerdings erstickt er selbst langsam in den Gesetzen und der permanenten, pausenlosen & stupiden Arbeit. Sabine verschreibt ihm seine Pillen nicht mehr und sagt er soll bestimmten Tee trinken und hat ihm so kleine Kügelchen gegeben. Seit dem fühlt er sich tatsächlich besser. Er hat es seiner Freundin nicht erzählt das der Tipp von Sabine kommt. Seine Freundin Marianne ist Fitnesstrainerin ein süße Maus. Sie redet schon lange auf Frank ein, dass er aufhören soll, so viel Chemie in sich rein zu stopfen. Er soll auch nicht jedes Lebensmittel einfach aus dem Kühlregal nehmen. Das weis sie durch ihren Ex-Freund der arbeitet in einer Lebensmittelfabrik. Was sie da so erzählt macht Frank als Anwalt echt nachdenklich. Was die in den Fabriken so in das Essen kippen, da scheint Gewissen keine Rolle mehr zu spielen. Es ist aber alles Rechtskonform. Was soll man davon halten? Plötzlich meldet sich sein Gewissen und schreit ihn an. Frank was stimmt mit den Gesetzen nicht? Warum gibt es so viele und ist es so komplex und gleichzeitig nichts wert, wenn diese ganzen Regeln trotzdem giftiges/wertloses Essen in den Regalen erlauben. Naja es ist ja nicht ganz giftig. Man stirbt ja nicht direkt durch den Verzehr davon. Egal jetzt muss er sich erstmal wieder um seinen Job kümmern. Er benötigt Geld denn er will ja Marianne mit einem Cabrio beeindrucken. Was sie sich schon immer wünscht.

Marianne ist froh Frank getroffen zu haben. Er ist ganz niedlich hinter seinen Akten. Durch ihn hat sie endlich etwas finanzielle Sicherheit. Der Job als Fitnesstrainerin ist echt schlecht bezahlt. Marianne könnte sich aber nicht vorstellen etwas anderes zu machen. Was Marianne nachdenklich macht ist, dass Frank an diesen ganzen Gesetzeskram so sehr glaubt. Sie findet Gesetze und Regeln von klein auf schon ziemlich abartig. Sie fühlte sich von ihrem Vater schon immer gegängelt und die Schule war sowieso die Hölle für sie. Dieses auswendig lernen und nachplapern war nie ihr Ding. Sie wollte immer alles probieren und alles beobachten. Ich glaub Frank steht auch auf ihre regellose Art wenn sie sich lieben. Sie weis genau wie sie ihn wahnsinnig macht. Indem Sie keine Unterwäsche trägt wenn sie Abendessen gehen oder sie ihn letztens im Park einfach verführt hat. Da vergisst der Anwalt Frank gern die Regeln und den Anstand für den er sonst den ganzen Tag kämpft. Als Trainerin fühlt sich Marianne in den Studios nicht mehr so wohl. Sie möchte lieber mehr direkt in der Natur trainieren mit dem Körpergewicht und an der Luft. Der Geruch in den Studios hängt ihr zum Hals raus. Aber sie getraut es sich nicht ihren Clienten zu sagen. Sie möchte keinen verlieren und schon gar keinen Studiobetreiber verärgern. Also macht sie erstmal so weiter wie immer. Ist ja nur ein Job.

Marianne ist jetzt zum Training mit dem Polizist Peter verabredet. Er ist nach seiner Verletzung nicht mehr so gut drauf. Wirkt viel nachdenklicher als vorher. Ob sie sich heute traut ihn zu fragen was mit ihm los ist? Ob er ehrlich antworten wird was ihn traurig macht? Da schließt sich der Kreis der beliebig verlängerbar ist. Peter war der Anfang dieser Geschichte.

Merkst DU was lieber Leser? Die Traurigkeit in unserer Gesellschaft ist selbst gebastelt. Wir fügen uns, finden uns ab und machen uns selbst täglich traurig. Jeden Tag weiter & weiter wie bisher! Wir alle FÜHLEN das etwas falsch läuft, teilweise wissen wir sogar genau was falsch läuft. Wir trauen uns damit nur nicht an unsere Mitmenschen. Wir haben Angst unser Gesicht und unsere Existenz zu verlieren. Was könnten die Anderen von mir denken? Wir könnten durch das Raster der feinen Gesellschaft und des bequemen Vorzeigewohlstandes fallen. Das wollen wir nicht. Also geben wir uns damit zufrieden hier und da ein bisschen was anzuprangern. Am besten bei den Anderen nicht bei uns selbst. Die Fehler suchen wir vorzugsweise bei den Anderen. Wir tun ja nur das was von uns verlangt und erwartet wird….

Mit dieser Art zu denken rauschen wir VOLLGAS an die WAND. Hoffentlich sind wir so schnell das es nicht weh tut! 😉

Triff Dich doch mal mit Freunden und Bekannten. Redet über den Unsinn der euch auffällt. Seit offen, ehrlich, tolerant und nachsichtig. Aber kommt zueinander und kommt zu EUCH. Nicht über den Irrsinn der Anderen sondern ehrlich über den eigenen Unsinn reden.

Du findest bestimmt etwas was dich von deiner Traurigkeit ablenkt. Irgend ein Spielzeug so als Zeitvertreib. Aber unter UNS. Es wird dich jede Nacht und jede ruhige Minute wieder einholen MENSCH. Deswegen ist Ruhe für Dich so schwer zu ertragen.

Es wird Dich immer wieder treffen, bespucken, krank machen, in den Arsch treten, dir eins aufs Maul hauen bis Du Dein SELBST erhörst und wahrhaftig wirst.

In die Sache sind wir Kollektiv rein gerauscht, aus der können wir uns nur Kollektiv befreien. Entweder wir hauen uns die Köpfe wieder ein und ein paar Leute sitzen dabei in der Ecke und beten die Liebe und das Licht an.

Oder wir bewegen unseren Hintern. Setzen uns an große Tische und legen die Karten auf den Tisch. Erst nachdem wir etwas als Ganzes annehmen können wir es ändern. Solange wir es im Kollektiv weiter verleugnen werden wir fremdbestimmt im Sinkflug bleiben.

Nicht die ganze Welt muss beginnen es reicht wenn Du und deine Freunde anfangen. Und wenn ihr schaut wer noch so anfängt. Ich werde übrigens das Gefühl nicht los „es hat schon angefangen“. Bist Du dabei?

MEINE Wahrnehmung.

 

LG Eric

(Yon)

 

PS: Übrigens jede noch so kleine Lüge nimmst Du mit dorthin wo Du hergekommen bist. Und dann wird KASSE gemacht. Dort kannst Du nur nicht mehr mit dem Geld zahlen welches Du hier verdient hast. 😉 Du erinnerst Dich nicht mehr woher Du kommst? Dann komme in deine Religio (Rückverbindung).

Da Vinci Code ;-)

„Da Vinci sagte: “Die grösste Täuschung, unter der die Menschen leiden, ist jene durch ihre eigenen Überzeugungen.“ Ja, und was sind denn Überzeugungen? Sie sind lediglich das Ergebnis persönlicher Erfahrungen, Vorurteile und eines angenommenem Wissens und verwandeln sich ohne Übergang in „Fakten“. Das meiste in den Wissenschaften und fast jegliche öffentliche Wahrnehmung von Fakten ist nicht viel mehr als eine Meinung und eine Vermutung, die durch Wiederholungen zur allgemeinen Tatsache wird. Es gibt keine andere Möglichkeit, genau das, was für die Menschheit geplant ist, zu verhindern, ohne dass wir die Scheuklappen des Glaubens ablegen und die Macht der Information und Erkenntnis unser Gefühl für die Wirklichkeit bestimmen lassen – anstelle vorprogrammierter Denkweisen. Wir können die Welt nicht verändern, wenn wir uns selbst nicht ändern, denn die Welt ist ein kollektiver Ausdruck der gesamten Menschheit. Ihr könnt so viele Protestmärsche oder Demonstrationen veranstalten, wie ihr wollt, doch ohne eine Ausdehnung des Bewusstseins bleiben wir in dem Hamsterrad, das durch die programmierte Ignoranz erst möglich wurde.“

Wir basteln den ganzen Tag blöde REALITÄTEN anstatt zu LIEBEN.

Ich muss gar nicht alles selbst schreiben als Eric. Macht ja bei den Journalisten dieser Welt auch kaum noch Einer. ODER?

 

Dort stehen die schlauen Worte im Text