2 Gedanken zu „Der Kopf muss sich vor dem Herz verneigen“

  1. …zu dieser bedingungslosen Liebe schrieb ich dieses Jahr ein paar Worte:

    Die Liebe ist allgegenwärtig…
    …es fühlt sich so unendlich frei an, wenn das Sehnen nach dem anderen keine Suche mehr ist… wenn man nicht von dieser Sucht getrieben ist, den anderen in der Dualität begegnen zu müssen, damit das Herz aus dieser Liebe trinken kann, schleppend und halb verdurstet nach der Nähe des anderen zu flehen…, um kurzzeitige Erlösung zu verspüren, die da nach um so größer sein wird…
    Diese Durststrecke muss man wieder und wieder gehen… die Hürden dabei sind alle Höhen und Tiefen an Gefühlen, die man nur Empfinden kann. Man wird fallen und fallen…und wenn man glaubt, tiefer geht es nicht, wird man noch weiter fallen. Jedes Gefühl will erlebt werden…und in der Verschmelzung mit der Seele des anderen wird es verbrannt, mit den größten Schmerzen, die man nur fühlen kann. Aber diese Liebe ist so stark, so unerschütterlich…sie gibt Kraft für Alles, was einem noch begegnet…denn man ist getragen in der Schöpfung, die dieser Liebe entspringt als Blume des Lebens. Als Schönheit in allerhöchster Form und Vollkommenheit. Wenn Du eine Durststecke überstanden hast, wiege Dich nicht in Sicherheit, denn die nächste steht schon vor der Tür Deines Herzens…. und das wird wieder und wieder anklopfen, und man wird glauben, es kein weiteres Mal mehr zu überleben…, als wäre der letzte Funke des Daseins fast ausgelöscht. Aber es wird weiter gehen, denn diese Energie, die es trägt, ist Deine Quelle des Lebens.
    Wenn alle Gefühle, all das Leiden, all die Seelenschmerzen verbrannt sind im endlosen Fallen wird plötzlich alles ruhig. Alles wird still und Du bist nur noch Atem. Denn alles ist transformiert und erhoben, was so heiß brannte. Es stellt sich eine Gegenwärtigkeit der Liebe ein. Nur die ist dann noch da. Und sie ist allgegenwärtig, und mit jedem Gedanken daran kann ich in der Liebe baden und sie fühlen, egal, wo der andere sich befindet. Denn man ist eins geworden in der Liebe… Immer wenn ich durstig bin nach Liebe, berühre ich sie mit meinen Gedanken und bin dann diese Liebe selbst. Meine Augen strahlen, mein Mund lächelt, mein Körper bebt und ich bade in der Liebe, sie sich über mich ergießt. Ich kann es immer fühlen… ich kann immer daraus Trinken, und werde nie mehr das Gefühl haben, verdursten zu müssen. Denn die Liebe fließt und fließt…, denn ich selbst bin diese Liebe im Fluss des Lebens…
    …um das zu Erleben, würde ich wieder und wieder alle Schmerzen aushalten, wenn ich es noch einmal müsste. Aber einmal angekommen, wird nichts diese Liebe mehr trennen. Es ist das Größte…und ich verneige mich vor dem Leben in tiefster Dankbarkeit!

    1. Hallo Sina,

      lang aber ja das Fallen und das Wahnsinnig werden gehört wahrscheinlich vorher dazu. 😉

      LG Eric

      PS: Dein zweiten Kommentar nehme ich raus wird zu Lang.

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